»Leichenfund – der Tote ohne Kopf«

 

Eine kriminaljournalistische Podcast-Reise ins Ungewisse.

 

Der Fall

Ostersamstag des Jahres 2002: Im Garten eines kleinen Ortes im Odenwald wird die skelettierte Leiche eines Mannes gefunden, es fehlen Kopf und Hände. Bald ist klar: Es handelt sich um den früheren Hausbewohner, drei Jahre zuvor zuletzt lebend gesehen. Seitdem soll es geheißen haben, er arbeite auf einer Bohrinsel. Die Kripo nimmt die Ermittlungen auf und auch andere stellen Fragen: In ihnen geht um ein Grundstück, sehr viel Geld, ein verschwundenes Auto und etliche vermutliche Rätsel. Doch die Ermittler haben bis heute keine Lösung des Falles. Auch Kopf und Hände des Skeletts bleibt verschwunden. Der oder die Täter: bis heute nicht gefasst.

Der Podcast

In mehreren Folgen meiner Podcast-Rubrik »Leichenfund« werde ich die Ereignisse nacherzählen. Ich werde Fragen stellen und – wo es geht – Akteure und Experten zu Wort kommen lassen. Ich werde recherchieren und berichten und ihr könnt dabei sein. Ob wir am Ende der Lösung des Falles auch nur ein kleines Stück näher sein werden oder die Recherche ohne neue Erkenntnisse werden abbrechen müssen, kann ich in keiner Weise vorhersehen. Es ist eine kriminaljournalistische Reise ins Ungewisse. Aber ich trete sie an in der Hoffnung, dass das Opfer postum doch noch eine Chance auf Gerechtigkeit hat.

Warum ich recherchiere

Fälle gewaltsamer Tode beschäftigen mich seit gut 20 Jahren. Schon als junger Reporter bei der Westdeutschen Zeitung haben sie mich fasziniert. Nicht nur wegen ihrer unglaublich dichten Dramatik. Sondern vor allem, weil ich den Toten eine Stimme gab und ihnen zu jener Aufmerksamkeit verhelfen konnte, nach der ihr trauriges Schicksal verlangte. Da ist zum Beispiel die Recherche neuer Erkenntnisse im historischen Kriminalfall des Kindermörders Jürgen Bartsch, der nach grausamen Morden an vier Jungen gefasst wurde und schließlich während seiner Kastration an einer Narkose-Überdosis starb. Da ist meine Berichterstattung über eine jungen Frau, die in ihrer Wohnung mit einem Spaten erschlagen wurde und deren Mörder mit Hilfe des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke gefasst werden konnte. Oder das Schicksal einer 18-Jährigen, die direkt vor ihrem Elternhaus einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Und da sind eben auch meine Recherchen in Fällen, die weiterhin Rätsel aufgeben: Etwa der des jungen Toten im Teich, der offiziell bei einem Unfall ertrank, dessen Mutter jedoch bis heute an Mord glaubt und sich auf unbeantwortete Fragen aus den Ermittlungsakten beruft. Oder eben der des skelettierten Menschen ohne Kopf und Hände, dessen offenbar gewaltsamer Tod ungesühnt in Vergessenheit zu geraten droht. Diese Podcast-Recherche soll helfen, das zu verhindern.

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Hinweise

Ernstgemeinte Hinweise an leichenfundpodcast [at] bobsmeetspeople [punkt] de. Achtung! Vertrauliche Informationen, bei denen der Informantenschutz gem. § 53 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StPO und § 97 Abs. 5 StPO gewahrt werden soll, nicht per E-Mail versenden. Nach persönlicher Kontaktaufnahme kann geschützte Kommunikation vereinbart werden.

Bei Informationen, die Hinweis auf den oder die Täter geben oder die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Sache anderweitig unterstützen können, müssen (bis auf wenige Ausnahmefälle) zwingend die Strafverfolgungsbehörden informiert werden. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ist erreichbar unter der Telefonnummer 06151/9920, das Polizeipräsidium Südhessen unter 06151/9690. In dringenden Fällen bitte den Notruf über 110 wählen.