Über mich

Ich bin Bobs, ich bin Geschichtenerzähler. Genauer: Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Journalist und Medienmacher sowie passionierter Rechercheur. Gemeinsam mit tollen Kollegen recherchiere ich Storys für Medien und bereite sie progressiv und verständlich auf. Ich bin fest davon überzeugt, dass hochwertige journalistische Ergebnisse auch heute noch traditionelle Recherchemethoden etwa vor Ort, im persönlichen Gespräch oder in Archiven erfordert. Zugleich halte ich die digitalen Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns und der Darstellung im Nonfiction Storytelling für großartige Chancen: Als klassisch ausgebildeter Tageszeitungsjournalist und mehrfacher Chefredakteur von Printmagazinen weiß ich, was eine Story zu einer guten Story macht. Doch ich weiß auch: Sie lebt nicht vom Papier, auf das sie gedruckt ist. Eine gute Story will schlicht und ergreifend bestmöglich erzählt sein.

Ich stamme aus dem Bereich Rheinland/Ruhrgebiet und wurde 1980 geboren. Nach mehreren Praktika bei Zeitungen vor und während des Abiturs folgten einige Jahre des Studiums von Geschichte, Englisch und Deutsch. Nebenbei begann ich, als freier Mitarbeiter für verschiedene regionale Blätter zu arbeiten, was in einer intensiven Freelance-Tätigkeit für eine der großen Tageszeitung in NRW mündete. Einige Zeit darauf konnte ich schließlich bei dieser Tageszeitung volontieren.

Meine besonderen Steckenpferde waren schon früh und schließlich Jahre lang die Arbeit als Kriminal- und Gerichtsreporter sowie die journalistisch schwungvolle Aufbereitung von Themen aus dem Bau- und Ordnungsrecht. Ein scheinbar trockenes Ressort. Aber es bietet unschätzbar viele dankbare Themen für neugierige Journalisten. All die Recherchen zu Interessen und Geschichten, die sich hinter manchen Bauleitplänen, Anträgen und Genehmigungen verstecken, waren für mich zwischen meinen Investigativ-Arbeiten leidenschaftliche Beschäftigung und Broterwerb zugleich.

Neben den nachrichtlichen Textformen schätze ich die  Reportage als packendste aller Textgattungen. Zudem habe ich mich schon zu Zeiten als Freelancer begeistert mit Kollegen ausgetauscht – über die Kniffe der On- und Offline-Recherche, über die Wichtigkeit der Tatsachendokumentation, über angewandtes Presse- und Medienrecht, über die moderne Anwendung und Abwandlung journalistischer Darstellungsformen und über den Wandel von traditioneller Presse hin zu überall, jederzeit verfügbaren Konsum- und Erlebnismedien.

Heute, da ich mehrfach schon als Chefredakteur für die inhaltliche Zusammenstellung diverser nationaler Printmagazine im Unterhaltungsgenre gearbeitet habe und noch immer arbeite, möchte ich den Austausch zu diesen Themen nicht missen – denn nach wie vor bin ich ein leidenschaftlicher Rechercheur.